Der Schock sitzt tief am Freitagmittag +++ DAMIT rechnete niemand
Karriere zwischen Ost und West

Als sie Mitte der 1980er-Jahre eine folgenschwere Entscheidung traf, setzte sie weit mehr aufs Spiel als nur ihren bisherigen Erfolg. Kurz darauf begann für sie ein neues Kapitel in einer anderen Stadt, in einer ihr zunächst fremden Kulturlandschaft. Mit Talent, Disziplin und bemerkenswerter Vielseitigkeit erarbeitete sie sich dort schnell einen Namen und überzeugte Kritiker wie Publikum gleichermaßen.
Angelika Mann ist verstorben

Spät, aber entschlossen, sprach Angelika Mann öffentlich über ihre Brustkrebserkrankung. Sie nannte die Chemotherapie eine „zweite Chance“ und setzte damit ein Zeichen für unzählige Betroffene. Interviews zeigten sie kämpferisch, zugleich verletzlich – eine seltene Offenheit, die ihr weitere Sympathien einbrachte.
An schlechten Tagen schrieb sie Tagebuch, an guten stand sie wieder auf der Bühne. Freundinnen berichten, wie sie selbst während der Bestrahlung noch Songtexte skizzierte. Optimismus war ihre Waffe, Musik ihr Schild.
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